|
"Seine Schwierigkeiten zu benennen ist der erste Schritt in Richtung Autonomie." (Bea Koti) Eine Krise, eine psychische Erkrankung oder ein Klinikaufenthalt sind einschneidende Ereignisse im Leben eines jeden Menschen. Plötzlich ist vieles nicht mehr so, wie es vorher war. Der Alltag stellt einem vor nicht gekannte Schwierigkeiten und Aufgaben. Was vorher selbstverständlich war, wird auf einmal zum Knackpunkt. Alltagshandlungen sind nur noch mit Mühe und viel Energie zu bewältigen, Unsicherheiten und Ängste lassen selbst einen Restaurantbesuch oder einen Einkauf zu einer mühsamen oder beinahe unmöglichen Angelegenheit werden. Soziale Kontakte und Beziehungen zu pflegen wird nicht mehr als entspannend und bereichernd erlebt, sondern als eine grosse Anstrengung. Auch Hobbies, die man vorher mit Freude ausgeführt hat, finden keinen Raum mehr im Alltag. Nach einem Klinikaufenthalt wieder im Alltag Fuss zu fassen ist eine nicht zu unterschätzende Herausforderung.
In der Ergotherapie unterstütze ich Menschen darin, sich in ihrem Alltag Schritt für Schritt wieder zurechtzufinden und Schritt für Schritt wieder mehr Freude am selbstgestalteten Leben zu haben. Das Anbahnen von sozialen Kontakten nimmt dabei einen wichtigen Stellenwert ein. Der Mensch soll sich als wertgeschätztes Mitglied eines sozialen Umfeldes erleben dürfen.
Mein Angebot richtet sich an Menschen aller Alterstufen, sozialer Hintergründe und Kulturen, die auf Grund einer psychisch belastenden Situation, einer akuten Krise oder einer psychischen Erkrankung in der sozialen Teilhabe am Leben eingeschränkt sind und sich wieder mehr Sicherheit und Selbstvertrauen in der Gestaltung und Bewältigung ihres Alltages wünschen.
Die Behandlungen finden in der Lebensumwelt der KlientInnen statt, also dort, wo sich die Schwierigkeiten zeigen und wo sie das Leben einschränken. Das Fördern der Handlungsfähigkeit und das Erreichen der grösstmöglichen Selbstständigkeit und Zufriedenheit der KlientInnen stehen dabei im Zentrum.
Es werden vorwiegend Einzelbehandlungen angeboten. Je nach Indikation und persönlichem Bedürfnis kann eine Behandlung auch in einer Kleingruppe durchgeführt werden.
Angebot: Die ergotherapeutische Behandlung muss ärztlich verordnet werden und wird von den Kostenträgern übernommen. 10% Selbstbehalt gehen auf Kosten des Klienten.
|